Verbundvorhaben V 1.1
Entwicklung von Herstell- und Verarbeitungsprozessen von Carbonbeton
Das Verbundvorhaben V 1.1 „Entwicklung von Herstell- und Verarbeitungsprozessen von Carbonbeton“ fokussierte die optimierte Produktion von Carbonbeton sowie dessen Anwendungsmöglichkeiten. Das Ziel dieses Vorhabens war, in Hinblick auf wirtschaftliche und technisch ausgereifte Herstell- und Prozessketten von Carbonbeton belastbare Ergebnisse zu erzielen und die Herstellprozesse für Carbonbeton bis zur Anwendungsreife zu entwickeln.
Unter Berücksichtigung und mithilfe der Erfahrung der bisherigen Herstellungsmethoden von Stahl- und Carbonbeton wurde eine Optimierung von Textilbeton angestrebt. Darunter zählen z. B. das Verfahren zum Einbringen des Feinbetons, die Schalungs- und Bewehrungstechnik sowie die Nachbehandlung, aber auch die Entwicklung und Prüfung der Konzepte zur Automatisierung der Herstellung von Carbonbetonbauteilen im Betonfertigteilwerk (FTW).
Ziel
Ziel des Vorhabens war es, die Prozessschritte textiles Flächengebilde- und Betonbauteilherstellung zu vereinen. Die damit verbundene Prozessschritteinsparung führte zu einer drastischen Kostensenkung der Carbonbetonfertigteilherstellung und ermöglicht eine konkurrenzfähige Marktplatzierung. Durch das patentierte Verfahren, mit dem Garne direkt lastorientiert in der Schalung abgelegt werden, entfallen die Transporte vom Garn- zum Textilhalbzeughersteller, die kostenintensive Halbzeugfertigung sowie die Transporte zum Betonbauteilproduzenten. Weiterhin wurden die Überlappung der Halbzeuge und deren Verschnitt eingespart. Das zum Patent angemeldete Verfahren ist im Vorhaben bis zur Marktreife zu realisieren. Eine anschließende Umsetzung durch die Partner und eine Firmengründung sind vorgesehen.